Nichtfunktechnische Morsefrage

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Funkonaut
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Re: Nichtfunktechnische Morsefrage

Beitrag von Funkonaut » 9. Jan 2019, 10:19

Ich meinte natürlich wie Stefan gesagt: Tock-Tock für Dah und Tock für Dit, da ja bei anderen Kombinationen nicht klar wird, ob Strich oder Punkt gemeint ist.
Klangbild erkennen -bei z.B. unter der Erde gegen ein Rohr zu klopfen- bedarf dann schon fast parapsychologischer Fähigkeiten.
Wird ein Tock gegeben ist die Pause danach ein gedachtes Dah oder der Abstand zum nächsten Buchstaben?
Es wird ja nie klar, ob die Pause nach einem Dit eine Pause für ein gedachtes Dah ist oder der Abstand zum nächsten Buchstaben oder eine Gedankenpause.
Ich möchte es ja nicht komplizieren aber das Geben von z.B. "F" und "L" nacheinander ohne klare Differenzierung ist -auch wenn man mit Junkers Tasten arbeitet- wohl kaum praktisch hinzubekommen.
Rainer hat natürlich Recht, dass in solchen Fällen keine Superkommunikation nötig ist, aber genauere Information (Wasser/Luft/Medizin/Nahrung) über die Problematik könnte doch hilfreich sein.
Möge es uns erspart sein, jemals in eine solche Situation zu kommen.
Die von Haiko gepostete "Polybos Methode" erscheint mir am sinnvollsten, wobei natürlich die Frage auftaucht inwieweit die wirklich bekannt ist.
Da fällt mir ein, dass ich meine -vor mir an der Wand stehenden Passwörter- mal nach der Methode codieren werde , damit ein eventueller Einbrecher schwerer an meine Konten kommt. ;)
Leider ist ja nun unsere letzte Zeche geschlossen worden, so dass uns dort keine Nachfrage bei Praktikern mehr möglich ist.
Vielleicht ist ein ehemaliger "Bergmann" in unserer Community und weiß Genaueres.
Auf das Wissen der "Altvorderen" von Peter infolge seines Alters ebenfalls ein Zugriff nicht mehr möglich, denn die waren ja, wie er schreibt, richtige Praxisanwender.
Also erst mal: Tock-Tock..Tock-Tock..Tock..Tock..Tock.......Tock..Tock..Tock..Tock-Tock..Tock-Tock
Mario

DL8SFZ
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Re: Nichtfunktechnische Morsefrage

Beitrag von DL8SFZ » 9. Jan 2019, 10:27

DL8YEV hat geschrieben:
8. Jan 2019, 23:08
Hallo Stefan,
du klopfst einfach genau so, wie du eine Junker Taste bedienst.
Durch die längere Pause nach einem Strich kann man diesen einwandfrei als solchen erkennen.
Selbst mein 12-jähriger Sohn hat das binnen Sekunden begriffen.
Probier es doch einfach einmal aus. ;)
73, André
:lol: was lerne ich daraus? Ich sollte mal mit der Handtaste wieder geben (Für den Fall, dass ich verschüttet werde) und ich habe erheblich "Lücken" in der Telegrafie... ;) :lol:

Gut, ich denke, wer wirklich ein geübter Telegrafist ist, dass der in umfangreicherem Maße es heraushören kann, was geklopft wird. Mit dem Finger auf den Tisch ist das sicher auch noch mal eine andere Sache als mit dem Fäustel (schwerer Hammer) gegen eine Wand. Ich glaube, ich würde da nur sehr wenig heraushören, weil mir die Übung fehlt. Will eigentlich schon wieder in cw einsteigen, bin auch nicht mehr als "Fußgänger" unterwegs, aber ich bleibe einfach nicht dran...

Gruß Stefan
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Funkonaut
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Re: Nichtfunktechnische Morsefrage

Beitrag von Funkonaut » 10. Jan 2019, 12:04

Falls Du aber mal wieder als richtiger Fußgänger unterwegs bist kannst Du Dir ja mal die im Neujahrsgruß von Peter gepostete "Panzertaste" ans Bein schnallen und damit beim Waldspaziergang schön üben. 8-)
So etwas kannte ich nicht, gab es aber wohl mal beim Militär. Anschnallen ist vielleicht eine gute Idee, ich wollte meine Paddeltaste schon mal mit einem Bleifundament verbessern, ist aber nichts daraus geworden.
Übrigens, der Sohn von von André muß ja ein Naturtalent ;) sein, dass er das hören kann.
"du klopfst einfach genau so, wie du eine Junker Taste bedienst.
Durch die längere Pause nach einem Strich kann man diesen einwandfrei als solchen erkennen"

Ich habe mal meine Junkers Taste herausgeholt und versucht einmal "a" gefolgt von 3 mal "e" und dann "f"zu geben und in Klopfzeichen umzusetzen.
Ist mir nicht gelungen, muß scheinbar, wie im Fernsehen öfter empfohlen wird, doch mal zum Ohrenarzt.
Wünsche Dir, ("Für den Fall, dass ich verschüttet werde"), dass der Fall hoffentlich nie eintritt, und dass Du mal wieder dran bleibst.
Nur zur Info- wenn man nicht gerade der HiSpeeder war- man kommt auch, wenn man nicht ständig aktiv ist, wieder im Tempo runter!
Das wird nie erwähnt- ist eventuell auch eine Frage des Alters.
Also Höhlenforscher bleibt am Thema und allen anderen vorsichtig bei Verschüttungsgefahr ;)
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db6zh
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Re: Nichtfunktechnische Morsefrage

Beitrag von db6zh » 10. Jan 2019, 14:28

...gab es aber wohl mal beim Militär. ...
Suchbegriff +Morsetaste +Knie einer der Treffer:

https://www.surplus-elektronik.de/Funkg ... ::384.html

Daher kommt vermutliche auch der alte Schlager: "Was machst Du mit dem Knie, lieber Hans ? Mit dem Knie ...... ".

Was wohl... CW !!! :-) 73 Peter

https://ia800807.us.archive.org/32/item ... r-Hans.mp3 Etwa 36 sec nur Musik, danach der alte Gassenhauer als Song.
(bevor jemand nach dem Alter fragt: der Song ist aus den 20ern und war nach dem Krieg eine sehr beliebte Tanzmelodie bei Veranstaltungen - Schützenfest usw. War recht flott zu tanzen und hielt sich auch in der aufkommenden Rock-Szene noch eine ganze Weile ..... auch ohne Morsetaste.)

Nachtrag 18:27 UT: im QRP-Forum sind zwei heute zwei Threads mit ufb Links, u.a. zu alten Army/Navy CW Lehrfilmen
https://www.qrpforum.de/index.php?page= ... adID=12212
https://www.qrpforum.de/index.php?page= ... adID=12213

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