DC1767 Netzteil 13,8V / 30-32A Schaltplan gesucht

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DF7RG
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DC1767 Netzteil 13,8V / 30-32A Schaltplan gesucht

Beitrag von DF7RG » 2. Apr 2022, 20:30

Hallo

Ich suche für ein Trafo-Netzteil DC1767 30-32A von D.C. Electronics, ca. 35-40 Jahre alt einen Schaltplan.
Soweit ich mich erinnere würde dieses Netzeil vor Jahrzehnten auch mal vom großen "C..." in München vertrieben.
Das Ding ist zwar watscheneinfach aufgebaut, aber mit Schaltplan wäre es noch einfacher das Teil wieder zu reparieren.

Info gerne per P.N. an georg.kieswimmer@t-online.de

vy 73 Georg, DF7RG

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db6zh
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Re: DC1767 Netzteil 13,8V / 30-32A Schaltplan gesucht

Beitrag von db6zh » 3. Apr 2022, 16:55

Hallo Georg,
hast Du bei Conrad mal nachgefragt ?? Die sind an sich sehr hilfsbereit.
73 Peter

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Re: DC1767 Netzteil 13,8V / 30-32A Schaltplan gesucht

Beitrag von DF7RG » 4. Apr 2022, 22:16

Hallo Peter

Wäre eine Möglichkeit.
Bin mir aber nicht mal 100% sicher ob das tatsächlich vom Conrad vertrieben wurde.
Naja, werd mich eben so reinknien. dauert halt etwas länger.

Frage kann dann als erledigt betrachtet werden.

vy 73 Georg

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db6zh
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Re: DC1767 Netzteil 13,8V / 30-32A Schaltplan gesucht

Beitrag von db6zh » 4. Apr 2022, 23:40

Hallo Georg,
jetzt antworte ich doch noch mal, u.a. auch für Mitleser - etwas OT. Bei Conrad und auch bei Hofi hat es sich bei Gesprächen mit den Serviceleuten ergeben, daß beide Firmen von älteren Geräten z.T. noch Serviceunterlagen und Schaltpläne sammeln und digitalisieren. Bei Conrad war es ein uraltes Multimeter, dessen Schaltplan in der Ledertasche des Gerätes lag, Flohmarkterwerb ohne Meßgerät. Die waren schon interessiert, haben sich gefreut und sich für das Originalschaltbild bedankt (Werbeartikel, aber das "Danke" zählt), fehlte in der Sammlung der ersten von C gebauten Meßgeräten. Die Ledertasche (meinen eigentlichen Kauf) habe ich nicht rausgerückt :-) , sondern für ein neues Meßgerät von denen verwendet.

Bei Hofi war es die Original-Bauanleitung zum FB23 aus meinem Kaufjahr Ende der 70er, die Mappe, die mit der Lieferung kommt. Durch die Übergabe Fritzel an Hofi waren Lücken in den Unterlagen. Ich habe meine kopiert und das Original an Hofi geschickt. Hofi stellt alle alten Bauanleitungen in's Netz, soweit vorhanden. Ab und an haben sich Rohrstärken und -längen innerhalb der Modelle leicht geändert.

Selbst bei S/W-Tools habe ich eine Firma bei der Neubestellung damit überraschen können, daß ich noch eine der ersten CDs von denen hatte. Haben ebenfalls Historie gesammelt und sich bedankt.

Es ist für Firmen eine gute Werbung, wenn 1. die Teile so lange im Markt sind (Qualität), und dann 2. sogar z.T. noch Service angeboten werden kann - und wenn es nur die alten Unterlagen sind, mit denen repariert werden kann. Ich habe neben Afu-uralt auch Dampf-Radios und einiges an "antiken" Meßgeräten plus PCs in den Fingern und flicke furchtbar gerne die alten Teile zurecht und nutze sie dann auch noch. Beim Neukauf überlege ich mir dreimal, ob ich ein Markengerät kaufe oder ein "Wegwerfgerät". Die Zeiten ändern sich, aber z.T. ist jetzt in vielen Firmen wieder eine Generation am wirken, die auf Qualität und Service achtet.

Irdendwie ist es "geil", wenn man Win xx oder OS/2 an "weit über eol-Geräten" laufen läßt und vom 1951er Collins 388/URR bis zum SDR damit funkt, bei mir dann auch noch damit RTTY via TNCs -- Im Afu darf halt jeder seine Macken pflegen, und ich gönne auch jedem seine eigenen, auch wenn es andere sind. ( CW, DMR oder FT8 z.B. :-) )

Zum Thread: ich habe noch nie auf eine freundliche Anfrage nach Unterlagen unfreundliche Antworten bekommen. Vieles gibt es noch, nur manchmal allerdings wird mir etwas zuviel Geld dafür verlangt, dann ... Pech gehabt, lasse ich es halt.

73 Peter

DL6IB
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Re: DC1767 Netzteil 13,8V / 30-32A Schaltplan gesucht

Beitrag von DL6IB » 5. Apr 2022, 03:14

Hallo,

Schaltbilder waren beim "Großen C" und deren Vertriebsware in Sachen Netzteile immer dabei. Ich habe im Prinzip das selbe als 20/22A-Variante, längsgeregelt mit 4x 2N3055 (später wurde auch noch ein anderer Typ verbaut, der mir nicht wirklich geläufig ist...). Gibt ja dann nur zwei Varianten

- Mit LM723
- Mit NPN/PNP-Regeltransistor(en) ("Vorstufe") mit Z-Diode. Selten ein stehender LM-Regler.

Wenn der Trafo also ausgeschlossen werden kann, gibts drei Fehlerquellen, die sich mit maximal fünf Messungen (zur Eingrenzung ggf. stufenweise Auftrennen) ermitteln lassen:

- Siebelkos. Nach knapp 40 Jahren neben einem stets >40 Grad warmen Trafo nicht unmöglich. Die würde ich vermutlich ungesehen tauschen.... Gerne auch gegen 105-Grad-Typen.

- LM 723 bzw. den/die Regeltransistoren bzw. deren Z-Diode

- Kan bei Fehllast auch mal vorkommen: die 3055. Die Conrad-Variante geht allerdings eher deutlich in die Knie, weil der Trafo limitiert, andere sind da weniger "hart", weil der Trafo schon >35 Volt AC abgibt ... Dafür kannst dann im Leerlauf Brot backen auf dem Kühlkörper.

Sehr selten, das hättest gehört und die Sicherung Dir auch angezeigt, die Gleichrichtung (ich vermute auch bei Dir 4 "dicke" Einzeldioden, kein Brückengleichrichter).

Messung:
- Spannung Trafo. Hier würde ich tatsächlich erstmal auftrennen, damit das Ergebnis icht durch einen Schluß einer Diode und/oder lecken Kondensator verfälscht wird.

- Spannung nach Gleichrichtung/Siebung

- Reagiert die Ausgangsspannung, wenn Du innen die Spannung versuchst nachzujustieren (ist ja ein Trimmer drauf)? Dann funktioniert die Regelkette an sich schonmal. Stehen etwa 13,8 bis 14,5 an den 3055-Eingängen an, ist auch der Ausgang der Regelkette in Ordnung.

Und dann wärst Du bei den 3055 gelandet, da steuert der erste die volle Spannung durch. Bei den Conrad-Teilen war es ab und an auch so aufgebaut, dass zusätzulich einer als "Treiber" verbaut ist und dann 3-5 für die eigentliche Last-Regelung. War wohl billiger, als nochmal nen anderen Typ zu verwenden. Also auch da also prüfen: sind alle parallel oder ist einer separat und steuert die folgenden. Dann ggf. da auch auftrennen.

Längsgeregelt ist nicht schwer - wenn es nicht vergossen ist und man erstmal den alten Mist rauspopeln muß ;-)
73, Jörg

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